Wir sind FAIR!

Fairness wird am Dossenberger-Gymnasium schon immer groß geschrieben. Dass dies auch weiter so bleiben soll, zeigt sich unter anderem im diesjährigen Jahresthema. Hier sind dieses Jahr „Werte“ gefragt. Ein großen Thema, das nicht weit genug in den Vordergrund gestellt werden kann, da ein harmonisches Schulleben nur auf dieser Basis funktioniert.

Dieser Gedanke der Fairness wurde am letzten Schultag vor den Ferien gleich doppelt durchgespielt. Zum einen wurden die Endspiele eines Völkerballturniers ausgespielt, bei welchem das fair play im Vordergrund stand. Außerdem organisierten alle teilnehmenden Klassen neue Bälle für die Schule, indem sie Sponsoren gefunden haben, die die Schule bei ihrem fairen Handeln unterstützen wollten.

Fair bedeutet in diesem Fall, dass die Bälle aus fairem Handel stammen. Dieser garantiert wiederum, dass die entsprechenden Arbeiter ordentliche Arbeitsbedingungen vorfinden und angemessen bezahlt werden. Kinderarbeit wird dadurch massiv reduziert, dass Eltern von Kindern, die die Schule besuchen, höhere Löhne bekommen.

Insgesamt kamen bislang mehr als 35 Ballspenden zusammen, wofür den Sponsoren größter Dank gilt. Diese Bälle tragen den Aufdruck des fairen Handels und der fairen Stadt Günzburg, so dass in den kommenden Jahren der faire Gedanke automatisch immer mitspielt und dieser Einsatz nicht in Vergessenheit gerät.

Zum Abschluss der Veranstaltung durfte das Dossenberger-Gymnasium dann die Auszeichnung „Faire Schule“ in Empfang nehmen. Nach einem Bewerbungsverfahren im letzten Schuljahr, bei welchem zahlreiche Initiativen für den fairen Handel nachgewiesen werden mussten, hatte sich die Schule diese Auszeichnung verdient. Frau Hannah Rüther von Fair Trade war eigens angereist, um dem Schulteam diese Auszeichnung zu überreichen. In Günzburg ist das Dossenberger damit die zweite Schule, die sich diesen Titel erworben hat. Im deuschlandweiten Vergleich ist Günzburg damit ganz vorn dabei.
Dass auch in Zukunft viel für dieses Thema getan werden soll zeigt bereits die Ballaktion. Doch dabei soll es nicht bleiben, den die UmweltFairtreter der Schule werden schon bald ihre nächste Aktion planen und in ihren Klassen vorbereiten.

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Am Elternsprechtag der 5. Klassen werden wir die Eltern unserer Fünftklässler auf jeden Fall schon mal mit nachhaltigen Waffeln, Crepes und Lebkuchen (d.h. wir verwenden nur fair, regional und unter besten Bedingungen produzierte Lebensmittel), sowie natürlich fair gehandeltem Kaffee und Tee versorgen. Wem es schmeckt, kann diese Produkte auch für zuhause erwerben.

Rembold

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