Das Dossenberger ist wieder Umweltschule

Zum inzwischen 8. Mal wurde dem Dossenberger-Gymnasium am 9. November 2015 der Titel Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule verliehen. Erstmals wurde die Schule mit dem Prädikat *** Sterne ausgezeichnet. Dies entspricht der höchsten zu erreichenden Kategorie.

Um diese Auszeichnung zu erreichen, hat sich die Schule im vergangenen Jahr vor allem um die Vernetzung im Bereich der Umweltthemen bemüht. Viele einzelne Themen der letzten Jahre wurden wieder aufgegriffen, erneuert und zusammengeführt. Ein Team mehrerer Lehrer teilte die bisherigen Gebiete untereinander auf und bemüht sich nun auch in den Folgejahren, die Themen weiter zu pflegen. Hierzu gehören die Hochbeete, Nistkästen, Blumenwiese, Insektenhotel und vieles mehr. Zusätzlich werden all diese Gebiete nun dokumentiert und im Schulgebäude ausgestellt.

Neue Projekte wurden gestartet. So hat sich die Schule erfolgreich um den Titel FAIRE SCHULE beworben. Dieses Thema gehört untrennbar zum Thema Umwelt und soll so die Bandbreite des nachhaltigen Handelns erweitern. Vor allem im Bereich der Mensa zeigen sich hier viele Überschneidungen. Mit fairen Wochen möchte der Hofladen Faber darauf aufmerksam machen, dass eine große Menge der verwendeten Lebensmittel aus biologischem, regionalem oder fairem Anbau stammen.

us2015

Auszeichnung durch Umweltministerin Ulrike Scharf

Bei einem großen Tag der Nachhaltigkeit zum Schuljahresende wurden zahlreiche Themenbereiche, aber auch alle Jahrgangsstufen mit einbezogen. Dieser Tag ist nicht als einzelne Aktion geplant, sondern als jährlich wiederkehrendes Ereignis. So kann sich jede Altersstufe bereits auf die nächste Runde mit anderem Themenschwerpunkt freuen – im Zuge der Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt.
Auch die Außenwirkung der Schulaktionen war ein wichtiger Punkt für die positive Bewertung der Schule. Das Dossenberger beteiligte sich bei Aktionen der Stadt wie der fairen Aktionsmeile und der fair, öko, regional Messe. Bei der Gründung der essbaren Stadt Günzburg hat die Schule ebenfalls nicht gefehlt. Im nächsten Jahr ist die Übernahme und Pflege eine Pflanzbeetes geplant. Aber auch die Vielzahl an externen Referenten, die die Schule bei ihrer Arbeit hinzuzieht, wurde lobend erwähnt.

Die Ziele für das laufend Schuljahr sind bereits gesteckt und die Arbeitsgruppen stehen in den Startlöchern. Anregungen und Unterstützung von allen Seiten werden gerne entgegen genommen.

Rembold

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