Buch des Monats 05/2018

„Bis die Sterne zittern“ von Johannes Herwig

Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.

     

 

 

ISBN: 978-3-8369-5955-1
Gerstenberg-Verlag, Hildesheim 2017
Preis: 14,95 EURO
240 Seiten

Buchbesprechung: 04. Mai 2018 (Raum 205)
Zeit: 12:30 Uhr

Rezension:

„Der Roman veranschaulicht überzeugend den Widerstand gegen ein unmenschliches Regime und den Mut von Jugendlichen, sich anders zu verhalten.“
Paul-Maar-Preis, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

„Herwig erzählt von den oppositionellen Jugendcliquen der Leipziger Meuten in der NS-Zeit und vom Erwachsenwerden in einer gefährlichen Epoche – und zwar so, dass es auch heute berührt.“
Stuttgarter Zeitung