{"id":14640,"date":"2025-05-04T20:11:25","date_gmt":"2025-05-04T18:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dossenberger.de\/?p=14640"},"modified":"2025-05-07T12:30:43","modified_gmt":"2025-05-07T10:30:43","slug":"praeventionstag-des-p-seminars-biologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dossenberger.de\/?p=14640","title":{"rendered":"Pr\u00e4ventionstag des P-Seminars Biologie"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie l\u00e4sst sich die Anzahl von Verkehrsunf\u00e4llen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen verringern?<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Monate setzte sich das P-Seminar Biologie mit dieser Frage auseinander, bis das Konzept feststand und am Mittwoch, den 09.04.2025 ein Pr\u00e4ventionstag f\u00fcr die 11. Klassen unseres Gymnasiums zum Thema \u201eAlkohol und Drogen im Stra\u00dfenverkehr\u201c stattfand. Dazu wurden die Sch\u00fcler der 11. Jahrgangsstufe in vier Gruppen eingeteilt und an sechs Stationen von verschiedenen Referenten \u00fcber die Gefahren von Alkohol und Drogen informiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14644\" src=\"https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-2.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-2.jpg 640w, https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-2-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Die erste Station besuchten alle Gruppen gemeinsam. Dort begann Christoph Stammer von der freiwilligen Feuerwehr G\u00fcnzburg den Tag mit einem kurzen Vortrag sowie einem bewegenden Video, was die potenziell schlimmen Folgen von drogenbeeinflusstem Autofahren veranschaulichen sollte. Danach wurde drau\u00dfen anhand eines alten Autos gezeigt, wie Personen aus einem verungl\u00fcckten Fahrzeug befreit werden k\u00f6nnen. Die Sch\u00fcler durften au\u00dferdem selbst anpacken und die hydraulischen Rettungsger\u00e4te ausprobieren.<\/p>\n<p>Bei der Station der Polizei erkl\u00e4rten die Polizeiobermeister Laura Meyer und Kevin M\u00fcller die Rechtslage, sowie ihre Polizeiarbeit bez\u00fcglich Drogen. Besonders genau gingen sie dabei auf Cannabis und Alkohol ein.<\/p>\n<p>Das Gesundheitsamt bzw. die Jugendgerichtshilfe waren vertreten durch Sandra Wei\u00dfenberger und Daniela Riedel. Sie arbeiteten bekannte Mythen \u00fcber Drogen auf und suchten dabei intensiv das Gespr\u00e4ch mit den Sch\u00fclern, wodurch diese Einblicke in viele verschiedene Perspektiven und Erfahrungen erhielten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14643\" src=\"https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"457\" srcset=\"https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-1.jpg 640w, https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-1-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Robert Heide vom Bereitschaftsdienst Leipheim-G\u00fcnzburg informierte auf humoristische Weise \u00fcber die Arbeit von Sanit\u00e4tern und Not\u00e4rzten. Au\u00dferdem stellte er Methoden zur Erkennung von Alkoholvergiftungen und den Umgang mit Patienten vor, welche auch von Ersthelfern angewendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einen konkreten Blick auf die Folgen von Drogenkonsum bekamen die Sch\u00fcler dank Ulrich S\u00fc\u00df. W\u00e4hrend seines Studiums betrieb Herr S\u00fc\u00df Bergsport und H\u00f6hlenforschung. Er bestellte sich im Darknet Fentanyl und konsumierte eine \u00dcberdosis, weswegen er zweieinhalb Tage bewusstlos in seiner Wohnung lag, und dabei sein Erbrochenes einatmete. Durch den so entstandenen Sauerstoffmangel wurde sein Nervensystem gesch\u00e4digt, weswegen er heute im Rollstuhl sitzt.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler bekamen auch einen Einblick, wie es sich anf\u00fchlt, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen. Dazu setzten sie Brillen auf, welche die Sicht nach Alkohol- bzw. Cannabiskonsum simulieren und versuchten, einen Parkour zu durchlaufen. Bei dem Parkour mussten sie einen Ball im Slalom um H\u00fctchen bugsieren und dann in eines von zwei Toren treffen sowie ein Ei auf einem L\u00f6ffel im Slalom um H\u00fctchen tragen und dann zwei B\u00e4lle in eine Kiste werfen. Oft wurden Gegenst\u00e4nde als zu weit weg eingesch\u00e4tzt, demnach stie\u00dfen viele Sch\u00fcler gegen H\u00fctchen oder warfen die B\u00e4lle zu weit. Au\u00dferdem testeten sie mit einem Kahoot ihr Wissen \u00fcber das Thema des Tages.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14642\" src=\"https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-3.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"572\" srcset=\"https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-3.jpg 480w, https:\/\/dossenberger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/praevention2025-3-252x300.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>Schlussendlich nahmen alle Sch\u00fcler an einer Evaluation teil, um den Tag zu bewerten sowie Verbesserungsvorschl\u00e4ge zu geben. Sie fiel sehr positiv aus, es ist also davon auszugehen, dass die Sch\u00fcler einiges aus dem Tag mitnehmen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Max Stempfle und Eren Altuntas (P-Seminar Biologie)<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie l\u00e4sst sich die Anzahl von Verkehrsunf\u00e4llen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen verringern? 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