Percussion

Sie denken, wir sind bekloppt? – Nein, die bekloppten sind die Instrumente oder andere Gegenstände, Zimmereinrichtungen usw. Denn für einen Percussionisten ist alles Instrument. Dies gilt nicht nur für Trommeln jeder Art, Rasseln, Klangstäbe, Gurken, Triangeln oder Marimbaphone, sondern auch für Wände, Türen, Tische, Mülleimer, Flaschen und vieles mehr. Und manchmal auch für uns selbst, dann nennt man das Body-Percussion und nicht bekloppt …

Vielleicht denken Sie dies, weil unsere Musik häufig aus dem Rahmen fällt, ja häufig auf improvisierende Weise zutiefst experimentell ist. Unsere Beiträge zu den alljährlichen Weihnachtskonzerten wecken Sie zielsicher aus einem eventuellen adventlich besinnungsduseligen Halbschlaf. Die Percussion ist auch fester Bestandteil unserer Musical-Produktionen, sei es als Teil des Bühnengeschehens wie in „Hair“ oder als Umbaumusik in „Grease“. Auch beim Tag der offenen Tür und anderen Schulveranstaltungen wird die Trommel gerührt.

Das Repertoire reicht von Latin und anderen Grooves (Samba, Mambo, Rock u. a.) über Spiel mit Körperinstrumenten (Body-Percussion: Klatschen, Stampfen, Patschen, usw.) hin zu experimenteller Musik mit traditionellem oder selbst erfundenem Instrumentarium. Teilweise bauen wir auch unsere Instrumente selbst.

Die Percussion ist in zwei Altersgruppen geteilt:

Im Unterstufenkurs der Jahrgangsstufen 5 bis 7 stehen der Erwerb und das Üben allgemeiner rhythmischer Fähigkeiten im Mittelpunkt. Aufführungen in den Schulveranstaltungen kommen aber nicht zu kurz. Probe ist am Donnerstag in der Mittagspause (12.30-13.10 Uhr).

Der Kurs der Mittel- und Oberstufe entwickelt und probt Stücke für Veranstaltungen und Musicals. Der Einstieg in diesen Kurs ist bei Besitz grundlegender rhythmischer Fähigkeiten jederzeit nach Rücksprache mit Erich Broy möglich. In der Oberstufe können die Schülerinnen und Schüler das Fach Percussion als praktischer Teil des Kurses „Instrumentalensemble“ (Ine) belegen und in die Abiturnote einbringen. Probe ist am Mittwoch in der Mittagspause (12.30-13.30 Uhr).

Na, kloppt’s?

 

Erich Broy