Was bedeutet eigentlich Umweltschule?

Für Umweltministerin Ulrike Scharf sind die zu Umweltthemen durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten. Zudem helfen sie, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung durch aktives Handeln zu erlernen und einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln.

Um Umweltschule in Europa zu werden, müssen wir uns jedes Jahr aufs Neue bewerben, denn den Titel Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

Dazu gibt es eine Reihe Themen zur Auswahl, von denen zwei intensiv bearbeitet werden sollen. Eines davon kann die Schule, wenn sie will, auch selbst bestimmen.
Zur Auswahl standen 2014/15 folgende Themen:

  • Brücken in die Zukunft
  • Nachhaltige Mobilität
  • Natur erleben

Neuer Rekord

275 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (234 Schulen). Für die Landeskoordination im LBV ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Wirtschaftsschulen oder private Schulen – in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung realisieren.

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