Leben in der römischen Provinz
Im Mai 2026 beschäftigte sich die Klasse 6a im Geschichtsunterricht intensiv mit dem Thema „Das Leben in der römischen Provinz“, das sie am Beispiel einer Villa rustica im Allgäu näher betrachteten.
Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler selbst zu Archäologen: Bei einer kleinen Ausgrabung entdeckten sie verschiedene Gegenstände und Spuren, die ihnen erste Hinweise auf das Leben der Menschen in der römischen Provinz gaben. So hieß es von Anfang an: weg von reinen Geschichtstexten und hinein in die Lebenswelt der Menschen vor rund 2.000 Jahren.
Innerhalb von drei Wochen erarbeiteten die Schüler schließlich in Gruppen unterschiedliche Bereiche des römischen Alltags. Sie informierten sich über den Glauben, das Wohnen, die Ernährung, die Kleidung, die Landwirtschaft und den Handel. Gearbeitet wurde sowohl während des Geschichtsunterrichts als auch zu Hause. Anschließend präsentierten sie ihre Ergebnisse in Vorträgen vor der Klasse.
Doch bei der Theorie blieb es nicht. Passend zu ihren Themen stellten die Schülerinnen und Schüler eigene Modelle und Gegenstände her. Aus Stoff, Ton, Beton, Holz, Lego und Pappe entstanden so vielfältige und anschauliche Objekte, die die Lebensweise in der römischen Provinz nachvollziehbarer machten und die Vergangenheit ein Stück weit lebendig werden ließen.
Zum Abschluss des Projekts wurden die mit viel Kreativität und großem Einsatz gestalteten Arbeiten in der Aula ausgestellt – und machten dort sichtbar, wie spannend und anschaulich Geschichte sein kann.
Beulshausen




