Vier ausgezeichnete Arbeiten beim 69. Europäischen Wettbewerb

„Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ so lautete das Motto des 69. Europäischen Wettbewerbs, bei dem gleich vier Schüler des Dossenberger-Gymnasiums ausgezeichnet wurden:

Colin Kaiser (6c), Anselm Horvath, Jona Käufler und Simon Schwinn (alle aus der 7a) hatten im Rahmen des Kunstunterrichts bei Frau Thoma am Europäischen Wettbewerb teilgenommen.

Für die Jahrgangsstufen 5-7 standen drei mögliche Themen zur Auswahl.

Während das erste Thema „Europa vor Ort“ nur von wenigen Schüler bearbeitet wurde, interessierten sich viele für Thema Nummer drei: „Europas junge Ideen für den Umweltschutz“. Hier wurden zahlreiche tolle Maschinen und Roboter entworfen, die Energie sparen oder die Welt vom Müll befreien.

Anselm hingegen zeichnete einen Comic von Müllmann, der darauf aufmerksam macht, dass jeder von uns etwas für den Umweltschutz tun kann.

Die am häufigsten gewählte Aufgabe lautete „Was krabbelt und fliegt denn da?“ In 3.976 Arbeiten befassten sich Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klassen aus ganz Deutschland mit der Welt der Insekten.

Auch Colin, Simon und Jona entschieden sich für dieses Thema.

Colin Kaiser: Die bunte Welt der Insekten mit Wasserfarben eingefangen

Simon Schwinn: Bleistiftzeichnung

Mit seinem Comic wollte der 13-jährige Jona zeigen, wie Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum krabbeln, fliegen, fressen und warum sie so wichtig für uns sind. Ziel war es daneben auch, dafür zu sensibilisieren, dass Insekten zu den besonders gefährdeten Tieren in Europa zählen, da ihre Lebensräume bedroht sind.

Leider konnte Jona an der feierlichen Preisverleihung im Cuvilliéstheater der Münchener Residenz, zu der ihn Europaministerin Melanie Huml eingeladen hatte, nicht teilnehmen. So überreicht ihm Schulleiter Herr Lang nun seinen Bundespreis – einen Büchergutschein im Wert von 20 Euro, ein vom Bundeskanzler signiertes Notizbuch soll noch auf dem Postweg folgen.

Colin, Simon und Anselm wurden auf Landesebene mit einem 10-Euro- Büchergutschein ausgezeichnet. Auch sie erhielten ihre Urkunden und Preise von Herrn Lang.

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Kinder- und Jugendwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland und eine der traditionsreichsten Initiativen zur politischen Bildung in Europa. Im Schuljahr 2021/22 lautete das übergeordnete Wettbewerbsmotto „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“.

In 13 verschiedenen Aufgabenstellungen, die altersgerecht differenziert waren, konnten die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten eines bewussteren Umgangs mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen entwickeln. Kinder und Jugendliche jeden Alters und aus allen Schulformen waren eingeladen, ihre Gedanken kreativ zu präsentieren: Ob als Collage oder Gemälde, in Videos oder selbst programmierten Apps, Hip-Hop-Songs oder Podcasts, Poetry Slams oder Gedichten – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Das Thema traf den Nerv der Zeit, so dass die Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr deutlich stieg – und zwar in allen Altersgruppen, Schulformen und in fast allen Bundesländern. 58.247 Schülerinnen und Schüler von 1.053 Schulen (darunter elf deutsche Auslandsschulen) nahmen am ältesten Schulwettbewerb teil.

Rund 14.500 Schülerinnen und Schüler kamen aus Bayern. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und vom Ideenreichtum der einzelnen Wettbewerbsbeiträge: „Mit ihren frischen und innovativen Beiträgen haben unsere bayerischen Schülerinnen und Schüler gezeigt, wie wichtig der jungen Generation die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit sind.“

Text: Christiane Thoma/Julia Käufler, Foto: Raphael Engel, Schülerzeitung