Osterhasenchallenge

Französisch hat wie jede Sprache ihre Tücken mit den unregelmäßigen Verbformen – und um das sorgfältige Lernen und Unterscheiden von présent, imparfait, futur simple und conditionnel présent zu unterstützen, habe ich vor einiger Zeit eine App geschrieben, mit der das spielerisch eingeübt werden kann. Per Zufallsgenerator wird eine Verbform ausgewählt, und der Spieler soll aus vier Buttons denjenigen mit der richtigen Zuordnung finden und drücken. Um es noch etwas kniffeliger zu machen, wechseln die Buttons ebenfalls per Zufallsgenerator mit jeder neuen Verbform die Funktion.

Aus der Idee mit einer zeitlichen Begrenzung entstand der Wettbewerb, innerhalb von 60 Sekunden die meisten Verbformen zu bestimmen. Die Anzahl der falsch bestimmten Formen wird von den richtigen abgezogen, der Highscore wird gespeichert. Dank der programmiererischen Hilfe von Andreas Fink (8b) ist es inzwischen sogar möglich, seinen lokalen Highscore online abzuspeichern und ihn so mit den Highscores der anderen Spieler zu vergleichen. Vielen Dank an Andreas fürs Implementieren dieser neuen Funktion!

Und was haben französische Verbformen nun mit dem Osterhasen zu tun? Dieser Zusammenhang ist rein zeitlich, denn in Jahrgangsstufe 8 sind die für das Spiel benötigten Zeitformen ungefähr im Zeitraum bis kurz vor Ostern komplett. In den drei Wochen vor den Osterferien fand daher die „Osterhasenchallenge“ statt, bei der um Schokohasen gespielt wurde.

Bei den Achtklässlern gewann Kevin Ellert (8b) mit 47 Treffern vor Noah Komes (8b) mit 45 und Mehmet Pamukcu mit 42 Treffern. In den 9. Klassen schaffte der Drittplatzierte Oliver Hoser (9c) 41 „Richtige“ innerhalb einer Minute, der Zweite Paul Eisenhofer (9c) 58 und der erste Sieger Lukas Manthey (9c) sage und schreibe 65 richtig bestimmte Formen innerhalb einer Minute. Damit hält er den aktuellen Highscore der Schule!

Herzliche Glückwünsche an alle Gewinner!

Iris Gollmitzer