Das Wasserprojekt des Dossenberger-Gymnasiums

Ein regelmäßig stattfindendes Projekt in den 6. Klassen versucht, den elfjährigen Schülern die Kostbarkeit unseres Nass näherzubringen.

Initiiert von der Umweltpädagogin Jutta Reiter und der Leitung der Umweltgruppe der Schule, Birgit Rembold, fand gegen Ende des letzten Schuljahres abermals das Wasserprojekt statt. Mitten im heißen Juli begaben sich die drei Klassen der 6. Jahrgangsstufe mit ihren Klassenleiterinnen in den wunderschönen Klingelpark. Dort erwarteten sie verschiedene Stationen an denen die Schüler mit allen Sinnen Informationen rund ums Wasser erfahren konnten und dabei mächtig Spaß hatten. Denn mit Gaudi lässt sich in diesem Alter weit mehr bewegen, als mit bier-ernstem Unterricht.

Haben Sie nun viel Spaß bei der Lektüre der Schülernotizen zu diesem Tag:

  • Die erste Station war lustig. T. hat gemeint, dass man für das Klo 80 Liter braucht. Typisch T….
  • Bei der zweiten Station waren die verschiedenen Wassersorten, die wir blind erraten mussten. Ich habe das Essigwasser probiert. Es war sehr ecklig.
  • Bei der dritten Station mussten wir einen 5-Liter Eimer tragen, mit dem Ziel, möglichst wenig zu verschütten. In Afrika machen das die Kinder tagtäglich und wir in Deutschland müssen nur den Wasserhahn aufdrehen.
  • Bei der vierten Station haben wir mit Wasserspritzern Tüten zum Fallen gebracht und wenn wir es geschafft haben, durften wir die Süßigkeiten, die drinnen waren, aufessen.
  • Bei der fünften Station mussten wir blind Wasser in einen Becher einfüllen und hören, wann er voll ist. Meiner ist dann aber umgefallen.
  • Bei der sechsten Station haben wir eine Kläranlage gebaut. T. und T. machten es so, dass man den Deckel nicht aufmacht, weil sonst der Sand rauskommt. So hat es dann gut funktioniert und das dreckige Wasser ist richtig sauber geworden.
  • Bei der siebten Station haben wir uns mit einem Globus-Ball die Frage zugeworfen, wie viel Süßwasser in einem großen Eimer steckt, wenn der Eimer die Meere mit dem Salzwasser sind. Die Antwort war überraschend: Nur vier Teelöffel
  • An der achten und letzten Station haben wir unterschiedlichen Müll geordnet. Die Frage war, wie lange es braucht bis er zersetzt ist. Viele Zahlen konnten wir nicht glauben, z. B. dass eine Cola-Dose 200 Jahre braucht. Schwierig waren auch der Zigarettenstummel und die Plastiktüte.

Brosig