Energie vom anderen Stern …

… beschäftigt unsere UmweltFairTreter

Die UmweltFair Treter der Klassen 6-11 hatten bei strahlendem Sonnenschein die Chance, stellvertretend und als Mittler für ihre Klasse mehr über einen anderen Stern und seine Nutzung auf unserem Planeten zu erfahren. Der Projekttag mit dem Energiemobil der Umweltstation Mooseum in Bächingen drehte sich kurzweilige sieben Stunden rund um die Sonne. Ute Hospodarsch und Jutta Reiter kamen mit einem vielseitigen Programm, das neben den Grundlagen zu alternativen Energien und Gefahren durch erhöhten CO2- Ausstoß vor allem aufzeigen wollte, dass die Auswirkungen auf unsere Erde zwar immens sind, aber nicht unabwendbar. So konnten die angehenden Umweltexperten an unterschiedlichen Stationen erfahren, dass z.B. Energie auch völlig klimaneutral gewonnen und Wasser mittels Solaranlagen umweltfreundlich erwärmt werden kann. So kann jeder selbst den CO2-Ausstoß durch Verbrennung fossiler Brennstoffe vermeiden.

Durch experimentieren fanden die Schüler heraus, wie ein Wasserkraftwerk funktioniert und wie man Sonnenstrahlen sinnvoll so stark bündelt, dass man mit einer Lupe Worte in ein Holz einbrennen kann. Anna, die gerade ihr freiwilliges ökologisches Jahr beim Mooseum absolviert war als zusätzliche Begleitung dabei und für die Küche verantwortlich. Gemeinsam wurde das selbstgeschnippelte Gemüse auf dem Solarkocher zu einer leckeren Soße verwandelt und Kochwasser für Couscous zum brodeln gebracht, während im Backofen nebenan bereits die Schokomuffins gebacken wurden. Natürlich ebenfalls mittels Sonnenenergie.

Am Nachmittag entstanden solare Boote, die gerade noch zu einem Abschlussrennen antreten konnten, bevor die Sonne hinter den Bäumen verschwand. Zum Glück waren auch die leckeren Pfannkuchen bereits mit der Kraft der nachmittäglichen Sonne gebacken worden.

Beim Weltenverteilungsspiel mussten die jungen Weltenretter erkennen, dass Deutschland leider nicht zu den Ländern mit dem niedrigsten pro Kopf CO2-Ausstoß gehört. Im Rahmen der Umweltschule entstanden bereits an diesem Nachmittag die ersten Ideen und Projekte, wie dies auch mit Schülermitteln durchaus verbessert werden kann. Sie konnten aber auch erkennen, dass schon heute viele Dinge an ihrer Schule passieren, die deutlich über Standard liegen.

Die UmweltFairTreter des Gymnasiums bedanken sich ganz herzlich bei den Referentinnen und dem Landkreis Günzburg, der die Durchführung dieses Projektes im Rahmen der Bildungsoffensive des Klimaschutzbüros durch die finanzielle Unterstützung erst ermöglicht hat.

Rembold