Europa zu Gast am Dossenberger-Gymnasium

Auftakt zum neuen Erasmus+ Projekt Solidarité

Zur Vorbereitung des neuen Erasmus+ Projekt „Solidarité – A vous les jeunes“ am Dossenberger-Projekt fand vom 7. 11 bis 9.11.18 ein internationalses Treffen der am Projekt beteiligten Lehrer statt. Sechs Lehrkräfte aus Griechenland, Italien und Schweden verbrachten drei lehrreiche Tage an unserer Schule, um sich über das bayerische Schulsystem zu informieren und Besonderheiten der Schulgemeinschaft hierzulande kennen zu lernen. Begleitet von Christelle Wecker, der Koordinatorin des Erasmus+ Projekts, besuchten die drei Delegationen die Schule und bewunderten das Sprachdorf und die Lernlandschaft, die zur Förderung des Fremdsprachenunterrichts und Motivation der Schüler beitragen. ES folgten intensive Arbeitssitzungen für die Vorbereitung der Lernaktivitäten während der internationalen Treffen im Februar 2019 (Athen), März 2019 (Vergato), Dezember 2019 (Falun) und Mai 2020 (Günzburg). Doch neben der Planung des Projekts waren auch Fortbildungssequenzen an der Tagesordnung. Vertreter der SMV wurden interviewt und erzählten von ihren Plänen für dieses Schuljahr, die sie, anders als in anderen Teilen Europas, selber organisieren. Die Lehrkräfte erhielten auch Einblicke in die Arbeit des Schulsanitätsdienst am Dossenberger, für den Michael Baum, auch Ausbilder beim Roten Kreuz, verantwortlich ist. Sie durften selbst Reanimation und verschiedenen Rettungsmaßnahmen ausprobieren. Der Umweltschutz war ebenfalls ein wichtiges Thema, zu dem Birgit Rembold die Aktionen der Umweltfairtreter vorstellte. Am letzten Tag erarbeiteten die Lehrkräfte, begleitet von unserer Schulpsychologin Cornelia Rausch, sinnvolle Maßnahmen zur Prävention und Intervention bei Mobbing-Fällen in der Schule. Dann stellte der Beratungslehrer Nikolaus Kugelmann die Einrichtung „Schüler helfen Schülern“ vor, ein einmaliges Angebot für interne Nachhilfe an unserer Schule. Zur Abrundung traf die Lehrergruppe Mitglieder der Freiwilliger Feuerwehr Günzburg, um sich über ihre ehrenamtliche Arbeit zu informieren. Das Ziel des Erasmus+Projekts ist es später, die Schüler aus allen vier Ländern zu ermutigen, sich für die Schulgemeinschaft oder ihre Gemeinde zu engagieren. Gemeinsam und interkulturell werden die Werte Solidarität und Verantwortlichkeit mit Jugendlichen durch dieses Projekt gefördert und gelebt. Die am Projekt beteiligten Schüler erhalten in den kommenden zwei Jahren die einmalige Gelegenheit, Jugendlichen aus drei anderen Nationen zu treffen und gemeinsam mit ihnen Europa zu erleben. Mehr dazu erfahren die Leser bald auf eine eigene Webseite zum Projekt (Link auf der Schulhomepage).

C. Wecker